Seifenform „Handschmeichler“ – für sechs ovale Seifen

Mit dieser Basic-Form habe ich meine allererste Seife gesiedet – und ich mag sie noch immer. Sie hat eine gute Größe und lässt sich besonders leicht ausformen. Die Seifenform bringt perfekte „Handschmeichler“ hervor, die durch geschickte Farbkombinationen oder einen tollen Stempel zum Hingucker werden. Mein Fazit: Eine puristische Form für alle Fälle.

Meine erste Seife war ein sehr einfaches Rezept mit Kokosöl, Sonnenblumenöl (HO), Kakaobutter und Rizinusöl. Es war purer Zufall, dass die Farbe dann perfekt zum Duft „Mandarine Shock“ passte. Sie wurde wunderbar orange-marmoriert! 😁

Tipp:
Wenn Du Dir nicht sicher bist, wie sich der Seifenleim verhalten wird, ist diese einfache ovale Seifenform immer eine gute Wahl. 

Seifenform „Handschmeichler“ auf einen Blick

Wie bei den meisten von mir genutzten Silikonformen ist auch diese Form eine Mehrfachform, mit der Du direkt bis zu sechs Seifen auf einmal sieden kannst. Im Gegensatz zur Seifenform „Steine“, bei der eine Seife etwa 100 g schwer ist, wiegen die „Handschmeichler“ nur etwa 80 bis 90 g.

Bei meinen Rezepten mit 400 g Gesamtfettmenge habe ich, wie Du auf dem ersten Foto sehen kannst, sechs ganze Seifen plus zwei kleine „Gästeseifen“ herausbekommen.

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Größe & Gewicht der Seifenform „Handschmeichler“

Ich persönlich finde es immer ein bisschen schwer, mir nur anhand von Fotos vorzustellen, wie groß und schwer eine Seife letztendlich wird. Daher habe ich Dir hier die Maße meiner „Handschmeichler“ zusammengestellt:

  • Gewicht einer ovalen Seife: ca. 80-90 g
  • Größe einer ovalen Seife: ca. 8,5 x 6 x 2 cm
  • Größe der gesamten Silikonform: ca. 23 x 21 x 2,5 cm
  • GFM zum Befüllen aller sechs Mulden: ca. 400 g (ohne viele Zusätze)
  • Material der Seifenform: hitzebeständiges Silikon, lebensmittelecht

Ovale Seifen mit Swirl oder Stempel aufhübschen

Einfache Basic-Formen wie diese bieten viele Möglichkeiten der Kreativität freien Lauf zu lassen. Neben einem einfachen „In the Pot Swirl“ (Topf-Swirl), wie ich ihn bei der orangenen Seife zum ersten Mal ausprobiert habe, kannst Du in den Formen auch noch andere Swirl- und Farb-Techniken anwenden.

Tipp:
Auf Youtube findest Du zahlreiche Video-Anleitungen und Inspirationen zu allen möglichen Swirl-Techniken. 


Es gibt noch eine weitere Möglichkeit, um aus einer schlichten Schönheit einen besonderen Hingucker zu machen. Seifenstempel! Die Auswahl an Motiven und Formen ist riesig und die Ergebnisse einiger Sieder*inen sind beeindruckend.

Allerdings erfordert das Aufbringen des Stempels ein wenig Feingefühl bzw. Wissen über den richtigen Zeitpunkt zum Stempeln. Ist die Seife noch zu weich, kann sie zerdrücken. Ist sie bereits zu hart, bekommt man den Stempel kaum noch in die Seife.

Auch das Rezept der Seife muss passen. Salzseifen zum Beispiel sind meist generell zu hart zum Stempeln.

Da ich mich noch durch die zahlreichen Seifenformen teste, habe ich noch keine Seifenstempel ausprobiert. Es steht also noch auf meiner Seifensiederinnen to-do-Liste, die irgendwie immer länger wird...

Die Seifenform „Handschmeichler“ gibt es auf Amazon* oft auch als günstiges Set zusammen mit einer rechteckigen Form: https://amzn.to/3amS1Ik

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Für Dich ändert sich nichts, wenn Du über einen meiner Partner-Links kaufst. Du unterstützt mich lediglich dabei, weitere Seifenformen zu testen. 😉

Seifenform „Steine“ – für sechs Seifen in Stein-Optik

Die Seifenform „Steine“ ist eine meiner absoluten Lieblingsformen! Sie hat genau die richtige Größe, liegt gut in der Hand und mit ihr lassen sich ganz tolle Seifen in Steinoptik herstellen. 💖

Bisher wurde die Steine Seifenform von mir für eine Sole-Seife und eine Männerseife verwendet. Aber da folgen auf jeden Fall noch viele mehr mit dieser Form. Bei anderen Siederinnen habe ich schon ganz tolle Exemplare entdeckt, die wirklich täuschend echt wirken. Insbesondere durch den (sparsamen) Einsatz von Aktivkohle soll es möglich sein, eine tolle Stein-Optik zu erreichen. Aber auch der Einsatz von goldenen Micas hat schon fantastische Muster bewirkt.

Da werde ich wohl noch ein paar Seifen sieden müssen. 😁

Seifenform „Steine“ auf einen Blick

Bei dieser Silikonform handelt es sich um eine Mehrfachform mit sechs Einzelformen bzw. sechs Mulden, die alle gleich geformt sind. Du erhältst also sechs „Steine“, wenn Du die gesamte Form befüllst. Ich habe bei 400 g Gesamtfettmenge (GFM) fünf Steine rausbekommen und noch zwei kleine Resteformen befüllt. Es hätte also vermutlich noch für einen halben sechsten Seifen-Stein gereicht.

Natürlich hängt die Menge an fertiger Seife auch davon ab, wie viel Zusätze Du in den Seifenleim gibst. Siedest Du zum Beispiel eine Salz-Seife mit 400 g Salz auf 400 g GFM wirst Du vermutlich insgesamt mehr Seife herausbekommen und/ oder die Seifenstücke werden schwerer. Ich werde es demnächst testen. 🧐

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Seifenformen „Steine“: Größe & Gewicht der Seifen

Damit Du Dir besser vorstellen kannst, wie groß und schwer die fertige Seife in Steinform wird, habe ich für Dich meine Seifen nachgemessen und gewogen:

  • Gewicht einer Seife in Steinform: ca. 95-115 g
  • Größe einer Seife in Steinform: ca. 8 x 6 x 2,5 cm
  • Größe der gesamten Silikonform: 29,7 x 17,4 x 3,7 cm
  • GFM zum Befüllen der gesamten Form: ca. 450-500 g (ohne viel Zusätze)
  • Material der Seifenform: hitzebeständiges Silikon, lebensmittelecht

Maserung bei Seifen in Steinform

Es gibt bestimmt verschiedene Möglichkeiten, die Seife wie einen echten Stein aussehen zu lassen.

So habe ich es bisher gemacht: Ich teile den Seifenleim in zwei oder drei Teile und färbe ihn entsprechend ein. Danach gebe ich ihn in den Messbecher zurück und rühre ein gaaaaanz kleines bisschen um. Je stärker der Kontrast zwischen den verschiedenen Farben ist, desto besser lässt sich später das Muster erkennen.

Tipp:  Der Kontrast zwischen den Farben lässt sich meist noch verstärken, wenn man die Seifen zum Gelen bringt. Seifen in Einzelformen gelen allerdings meist nicht von alleine. Ausnahme: Milch- und Honigseifen. 

Wenn Du möchtest, dass Deine Seife auch in diesen Einzelformen gelt, kannst Du versuchen die Gel-Phase im Backofen anzuschubsen. Welche Temperatur und Dauer notwendig ist hängt dabei stark von Deinem Rezept ab. 

Viele Siederinnen stellen die Silikonform bei etwa 50-60°C in den vorgeheizten Ofen, schalten diesen dann ab - Licht bleibt an - und lassen die Seife etwa 30-60 min drin. Manchmal klappt es, manchmal nicht. 😉

Da ich das Ergebnis auch ohne Gel-Phase sehr schön finde, mache ich persönlich nichts, um die Gel-Phase anzuschieben und spare mir einfach den Aufwand.

Nachdem ich den Seifenleim in die Formen gefüllt habe, lasse ich sie für mindestens 24 Stunden in Ruhe – besser sind 48 Stunden. Je nach Rezept lassen sie sich danach sehr gut ausformen. Ist man jedoch zu ungeduldig, kann die Seife beim Ausformen den einen oder anderen Kratzer durch den unteren Rand bekommen.

Wie Du vielleicht auf den Fotos siehst, war ich etwas zu ungeduldig. 😋

Tipp: Da diese Form keine filigranen Muster hat, eignet sie sich auch gut für nicht ganz so flüssigen Seifenleim. 

Um die Seife in der Silikonform gut transportieren zu können, stelle ich sie vor (!) dem Befüllen auf eine Platte aus Bastelholz. Ein Tablett, Backblech oder auch irgendein anderes Brett tut es natürlich genauso.

Dies hat zudem den Vorteil, dass Du die Seifenform bzw. die ganze Platte leichter „aufklopfen“ kannst, um eventuelle Luftbläschen zu entfernen. Mir persönlich sind die Seifenformen ohne feste Unterlage zu wabbelig, aber das kannst Du natürlich machen wie Du möchtest.

Falls Du Lust bekommen hast, nun ebenfalls tolle Seifen in Stein-Optik zu sieden, hier noch mal der Link zur Silikonform auf Amazon*: https://amzn.to/3mNEDlJ

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Seifenformen aus Silikon – Seife sieden mit Silikonformen

Um aus flüssigem Seifenleim über Nacht wunderschöne Seifen in allen erdenklichen Formen entstehen zu lassen, sind Seifenformen aus Silikon ideal. Das Material der Formen ist hitzebeständig, laugenresistent und kann ganz einfach in der Spülmaschine gereinigt werden.

Die Silikonformen, wie wir sie zum Seife sieden verwenden, wurden ursprünglich für die Küche entwickelt. Als Muffinformen, Kuchenformen, Brotformen oder zur Herstellung von selbstgemachten Süßigkeiten und Nachspeisen. Irgendwann muss jemand auf die Idee gekommen sein, diese praktischen Formen für selbstgemachte Seifen zu verwenden.

Vielen Dank für diese hervorragende Idee! 😁

Silikonformen zum Seife sieden – ideal für Anfänger

Aus meiner Sicht haben Silikonformen einige große Vorteile:

  • Wunderschöne Ergebnisse ganz ohne Schneiden, Stempeln oder Kanten raspeln
  • Seife überhitzt nicht so leicht – Wichtig bei Milch- und Honigseifen!
  • Seifen können in der Regel nach 24 Stunden ausgeformt werden
  • Keine Überforderung, da ohnehin nur einfache Farbtechniken möglich sind
  • Silikonformen sind wesentlich flexibler als Formen aus Kunststoff
  • Zum Befüllen reichen GFM von 300-400g – ideal um Rezepte zu testen!

Seifenformen aus Silikon: Qualität & Stärke

Es gibt große Preisunterschiede bei den angebotenen Silikonformen. Eine typische Form mit sechs Mulden kostet zwischen 10 und 12 Euro. Mit etwas Glück bekommt man aber auch drei solcher Formen für 11 Euro. Handgefertigte Einzelstücke sind meist für 3 bis 6 Euro pro Stück/ Mulde zu finden, aber auch hier sind nach oben keine Grenzen gesetzt. Für besondere Formen zahlt man dann gerne ab 20 Euro aufwärts. 😉

Bedenkt man die jahrelange Haltbarkeit der Formen, sind die Preise dennoch völlig in Ordnung. Insbesondere dann, wenn man über die Jahre viele Hundert Seifen siedet.

Günstige Formen können etwas dünner und damit auch instabiler sein. Bei besonders filigranen Formen ist dies jedoch ein Vorteil, da sich die fertigen Seifen viel besser ausformen lassen. Lediglich beim Einfüllen des Seifenleims musst Du etwas vorsichtiger sein und zum Transport der befüllten Formen ein Tablett, Holzbrett oder Ähnliches unterlegen. Bitte nicht ohne probieren, es funktioniert wirklich nicht!

Ich persönlich finde es überhaupt nicht schlimm, wenn die Form sehr flexibel ist. Hauptsache die fertige Seife kommt wunderschön und makellos aus der Form. 

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Silikon-Seifenformen: Auf die Größe kommt es an!

Unbedingt achten solltest Du auf die Größe der einzelnen Seifenformen. Oft findest Du diese in einem der Produktbilder, bei manchen Angeboten ist jedoch lediglich die Gesamtgröße der Form angegeben. Lass Dich davon nicht täuschen!

Nicht wenige Siederinnen und Sieder haben hier schon böse Überraschungen erlebt, als die bestellte Form endlich geliefert wurde. Auch wenn sich zu kleine Formen immer noch für Aufleger o.Ä. nutzen lassen, ist es doch ärgerlich, wenn sie nicht der erwarteten Größe entsprechen.

Eine gute Größe pro Seifenstück ist:

  • Länge: 8-10 cm
  • Breite: 5-7 cm
  • Höhe: 2-4 cm
  • Gewicht: 80-120 g
Tipp:
Bei den von mir beschriebenen Seifenformen findest Du immer Fotos der fertigen Seifen mit Angaben zu Größe und Gewicht, ich hoffe Dir so bei der Auswahl der passenden Seifenform aus Silikon helfen zu können.

Natürlich spielen hier auch persönliche Vorlieben sowie die Anwendung eine große Rolle. Wenn das Seifenstück sowieso im Seifensäckchen landet, ist die Größe nicht so wichtig – die Form dann allerdings auch nicht.

Für die Gesichtsreinigung darf das Seifenstück eher kleiner sein, zum Haare waschen eignen sich vor allem größere, griffige Formen, die nicht zu schnell zu klein werden. Und beim Händewaschen hängt es auch ein bisschen vom Platz auf dem Waschbeckenrand ab.

Die tollen Seifenformen in Stein-Optik habe ich hier genauer beschrieben. Du findest sie ebenfalls auf Amazon*: https://amzn.to/3mNEDlJ

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